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Prozessoptimierung und Systemintegration

Der Einsatz von komplexen ERP-Systemen (z.B. SAP oder M3) erfordert mehr denn je eine klare Struktur der Geschäftsprozesse, da ohne diese eine reibungslose Umsetzung innerhalb eines IT-Systems nicht möglich ist. Dabei ist von Vorteil, die Ergebnisse der Prozessanalyse direkt in die Vorgaben für die Anpassungen des IT-Systems einfließen zu lassen.

Die Ergebnisse einer konsequenten Prozessoptimierung mit Systemintegration sind:
Der Anfang einer Geschäftsprozesskette ist häufig das CRM (z.B. Angebotserstellung im OCM). Dies setzt die Bereitstellung von Kundendaten sowie die Verfügbarkeit aktueller Produktdaten (z.B. Materialien, Merkmale, Merkmalswerte und Beziehungswissen) aus dem ERP voraus. Die Konzeption und Umsetzung einer geeigneten Schnittstelle zwischen CRM und ERP ist die Voraussetzung für eine Effiziente Angebotsabwicklung.

Zusätzlich müssen neben den Hauptprozessen wie Kundeneinzelfertigung oder Lagerfertigung Prozesse für den Service und die Ersatzteilversorgung komplexer Erzeugnisse in einem ERP-System abgebildet werden. Dabei sind z.B. die effiziente Abwicklung von Service Calls sowie die kurzfristige Lieferung von Ersatzteilen von Bedeutung.

Insbesondere bei einer durch Systemwechsel oder Neuorganisation hervorgerufenen Migration der Prozessdaten ist auch bei nahezu optimal eingestellten IT-Verfahren eine Restrukturierung der Prozesse im Hinblick auf die neue IT-Landschaft erforderlich.